Alkohol, zu viel, zu oft - macht krank !

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In Deutschland gibt es rund 2,5 Millionen Alkoholabhängige. Noch einmal die gleiche Anzahl ist zwar noch nicht abhängig, schädigt aber ihren Körper durch eine viel zu hohe Trinkmenge. Weitere 6 Millionen Menschen haben sehr riskante Trinkgewohnheiten und befinden sich somit auf dem Wege in eine Abhängigkeit. In Deutschland  sterben  jährlich  42000 Alkoholabhängige an den Folgen ihrer Krankheit. Die Behandlung eines  nassen Alkoholkranken ( wenn er denn will )  erfolgt erst 10 bis 15 Jahre nach seiner Abhängigkeit und die Kosten für alkoholbedingte Erkrankungen belaufen sich auf ca. 23 Milliarden €. 

Jeder Mensch kann alkoholkrank werden. Alle Bevölkerungsschichten sind gleichermaßen betroffen. Der Minister, der Industielle, der Beamte genaus so wie der Arbeiter, Frauen wie Männer, Alte wie Junge.

Stark gefährdet sind zur Zeit die 50 bis 65 jährigen, die gerade in dieser Zeit, der Wirtschaftskriese, unter Arbeitsplatzgefährdung oder sogar unter Arbeitslosigkeit leiden.  Wir gehen davon aus, das in den folgenden Jahren ab 2013 auf Grund allgemeiner Unzufriedenheit, Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Notlagen, die Zahl der Abhängigkeitserkrankungen stark ansteigen wird.

Bei der Entstehung der Alkoholkrankheit spielen organische, psychologische und soziale Aspekte eine entscheidende Rolle. Deshalb ist die Zusammenarbeit von Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen und Selbsthilfegruppen erforderlich.

Als Ziele sind die körperliche Gesundung, die Wiederherstellung der Berufsfähigkeit und die Unterbringung auf dem Arbeitsmarkt, die Wiedereingliederung in die Familie und in die Gesellschaft und das Erlernen, mit Konfliktsituationen umzugehen, anzustreben.

Für den Betroffenen ist es wichtig, Alkohol in jeder Form zu meiden. Jede Aufnahme von Speisen und Getränken, die ich in eine Verbindung zum Alkohol bringe, sollten tabu sein.

Die aktive Beteiligung an einer Selbsthilfegruppe sollte für eine lange Zeit angestrebt werden. Wir gehen davon aus, das pro Jahr der Abhängigkeit mindestens 2 Monate Gruppenzugehörigkeit nötig sind, um als trockener Alkoholkranker in dieser Gesellschaft bestehen zu können.

Neben den Abhängigen begleiten wir in der Regel auch die Angehörigen. Interessierte Menschen sind nach telefonischer Kontaktaufnahme herzlich eingeladen an Gruppenabenden teilzunehmen.

Rufe uns an: 

 
Gerd Krause, Tel.: 0 41 24 / 14 40
Helmut Lucht, Tel.: 041 24 / 39 44

Wir begleiten DICH - wenn DU die ersten Schitte machst.