Ostseefahrt nach Barth

 

Am 02.09.2011 starteten wir zu unserer Reise nach Barth ( Mecklenburg / Vorpommern ). Unsere Fahrer Johnny und Helmut holten uns vor der Haustür ab und der gemeinsame Treffpunkt war um 06.30 Uhr an der Tankstelle im Tegelgrund.

 

Vierzehn fröhlich schnatternde Freundeskreisler begrüßten sich und dann ging es los. Der erste Haltepunkt war die Autobahnraststätte Fuchsburg an der A 20. Das zweite Frühstück war angesagt. Manche begnügten sich allerdings auch nur mit einem Eis.

 

Und weiter ging es in Richtung Barth.

 

Nach einer sehr harmonischen Fahrt führte uns Helmut in das Vereinsheim des Segelclubs von Barth wo wir uns mit einem kräftigen Mittagmahl stärkten. Den herrlichen Ausblick auf das Hafenpanorama gab es umsonst dazu.

 

Ein Verdauungsspaziergang (shoppen) an der Hafenmeile konnte nach dem Essen nicht schaden. Dabei machte Johnny ein wirkliches Schnäppchen. Eine Windmühle als Scheuche für seinen Garten. So etwas mußten Ingrid und ich natürlich auch haben - aber günstiger! In zähen Verhandlungen mit der Verkäuferin konnten wir Johnny´s Preis noch verringern, was ihn maßlos ägerte ( ha, ha ).

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Gleich geht´s los

Dann ging es weiter nach Prerow. Dort im Hafen lag für uns ein Schaufelraddampfer zu einer Besichtigungsfahrt auf dem Bodden bereit. Eine sehr interessante Fahrt durch ein einmaliges Naturschutzgebiet mit grasenden Wasserbüffeln. Fast wie in Indien !

 

Müde und abgespannt von den vielen schönen Eindrücken des ersten Tages steuerten wir anschließend unsere Unterkunft, das Pommernhotel in Barth, an. Zimmer beziehen ( sehr schön ), kurze Pause und auf zum Drei Gänge Menü am Abend. Leider hatte ein einzelner Herr unserer Gesellschaft Schwierigkeiten mit dem Nachtisch und wollte unbedingt Schokoladenpudding! Dem Wunsch kam die Hotelküche zur großen Freude dieses Herrn auch nach. Und so konnte auch dieser Einzelwunsch erfüllt werden. Danach wurde sogar noch eine zweite Portion serviert, die Otto gleichfalls genüsslich verdrückte.

 

Nach einem Abendspaziergang wurde der Tag auf den Zimmern beendet, da einige Herren unbedingt das Fußballspiel Deutschland - Östereich sehen mußten.

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Im Hotel

Der Sonnabend begann mit einem ausgiebigen Frühstücksbufett und dann ging es los ins Ozeaneum nach Stralsund. Das Museum war sehr beeindruckend und ist jedem Stralsund Besucher zu empfehlen. Der Tag in Stralsund wurde mit einer Stadtrundfahrt im Kleinbus abgerundet bei der wir viele interessante Dinge erfuhren. Johnny und Helga und Maren nahmen danach noch an einem Orgelkonzert in der Marienkirche teil. Ein einmaliges Erlebnis.

 

Stralsund hinter uns lassend, fuhren wir nach Ribnitz-Damgarten in eine große Bernsteinmanufaktur. Hier zeigte man uns die Bernsteinbearbeitung und anschließend konnte sich jeder die Ausstellung des Bernsteinschmucks ansehen und auch etwas käuflich erwerben.

 

Aufgrund des herrlichen Wetter ( Sonne satt ) lenkten wir anschließend unsere Busse an den Ostseestrand. Helmut entledigte sich sofort seiner Oberbekleidung und selbst Otto zog endlich sein Jakett aus ! Ein Spaziergang durch das Künstlerdorf Ahrenshoop rundete unsere Tour ab.

 

Unser Abendessen in unserem Hotel war dann wieder rundum gut und verdient. Gespräche rund um das Thema " Kinder von Abhängigen " ließen den Abend ausklingen.

 

Am nächsten Morgen ( leider unser letzter Tag ) hatten wir uns zu um 07.45 Uhr zu Frühstück verabredet. Johnny hatte leider Pech. Helga hatte ihm ein Stück weiche Butter auf die Hose fallen lassen. Vorsichtshalber setzte sich Johnny dann an einen Nebentisch, was sein Glück war. Mit einer Quarkspeise in der Hand steuerte Elke auf ihren Platz zu. Doch statt sie zu essen, warf sie ihren Quark lieber ungedreht auf den Teppichboden. Das wurde natürlich mit großem Gelächter begleitet. Man muß sich doch wundern, wie weit Quark spritzen kann. Jedenfalls mußte sich Ingrid völlig umziehen und die Räumlichkeiten mußten gründlich gereinigt werden. Nur Johnny kam ungeschoren davon.

 

Dieses kleine Unglück konnte natürlich unsere gute Laune nicht trüben und so traten wir gegen 09.00 Uhr unsere Rückreise an.

 

Fazit: Die Reise war mal wieder rundum gelungen. Unser Dank gilt Helmut für die ganze Ausarbeitung und seine Fahrkünste. Auch Johnny konnte uns wieder heil und gesund zu Hause abliefern.

 

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Stralsund mit neuer Regenbrücke

Fotos von Helmut

Eure Ingrid