Hamburg Wasser

 

Am 31.Mai 2013 um 08:49 Uhr trafen sich 12 Freindeskreisler und Gäste frohgelaunt am Bahnhof Glückstadt. Nach einer längeren Regendauer und Kälte schien enlich die Sonne (wenn Engel reisen.....)
Unsere Zugfahrt ging nach Hamburg-Altona, von wo aus uns die S-Bahn zu den Landungsbrücken brachte. Schnellen Schrittes zur HADAG-Fähre, die uns zum Klärwerk Köhlbrandhöft schipperte.

Diese überaus interessante Tour haben wir der Organisation und der guten Beziehung von Helmut zu verdanken. Helmut´s Nachbarin Jutta ist auf dem Klärwerk tätig und führt die Besuchergruppen über das Klärwerk. Ihr zur Seite stand der Klärwerksmeister.

Ohne auf die genauere Technik einzugehen ist noch zu sagen, dass in Bezug auf die Umwelt sehr viel getan wurde. Z.B. wird der benötigte Strom selbst produziert (Faulgas, Windräder). Der eingesülte Sand wird durch Sickergruben geleitet, gereinigt und dann für den Straßenbau verkauft. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass vor Jahren täglich zwanzig LKW-Ladungen Asche abgefahren und entsorgt wurden, inzwischen ist es täglich nur noch ein LKW. Diese Asche wird nach Bremen gebracht und gelagert, um in einem späteren, noch nicht ganz entwickelten Verfahren, das Phosphat aus der Asche zu gewinnen. Spannend war auch die computergesteuerte Schaltwarte, von der aus die Klärwerke Köhlbrandhöft und Dradenau bedient werden.

 P1040010

Inzwischen waren wir alle hungrig und durstig. Ab in die Kantine! Dort erwartete uns eine Fischmahlzeit und lecker Nudeln mit Hacksoße, einschließlich Getränke. Wer Appetit hatte, konnte sich zum Nachtisch Fruchtjoghurt bolen.

Gestärkt maschierten wir los zum zweiten Teil der Besichtigung. Der Rundgang führte uns direkt zu riesigen Falltürmen, deren Umfang erst richtig zu ermessen ist, wenn man dirket davor steht. Leider konnten wir nicht auf die Türme gehen, da bei einem Gas ausströmte.

Nach dieser überaus spannenden Besichtigung ging es zurück zum Fähranleger Neuhof und dann mit der Formenbarkasse zu den Landungsbrücken. Es wurde allgemein bedauert, dass die Hafenrundfahrt nicht länger ging.

Helmut tat uns noch etwas Gutes und spendierte jedem ein lecheres Eis. Das weckte doch etwas unsere müden Geister. Wir gingen entspannt zum Zug und ließen diesen wunderschönen Tag in Gedanken auf uns einwirken.

Es beleibt mir nur im Namen aller zu sagen: Danke Helmut!

Ingrid